„Tempel, Kirche, Weihestein“ – Museumsführung im sam

Sonntag, 19.4.2026, 16.00 Uhr: sam – Stadtmuseum am Markt in Wiesbaden

Ev. Thomasgemeinde und Kath. Kirchort St. Mauritius

Waren Sie schon einmal im sam? Direkt unter dem Marktplatz sind faszinierende Schätze aus der Römerzeit, dem Mittelalter und der Neuzeit zu entdecken, die man in unserem Stadtgebiet gefunden hat. Jedes der 200 Objekte erzählt eine eigene Geschichte. Der Weihestein aus dem Mithras-Heiligtum etwa: er stammt vermutlich aus einem Mithrastempel Ecke Coulinstraße/Am Römertor, der um das Jahr 260 von den Alamannen zerstört worden war. Oder der Stein des Eppo, ein Zeugnis des Christentums in Wiesbaden zur Zeit der Römer, oder die barocke Seitentür der ursprünglichen St. Mauritius-Kirche am Mauritiusplatz mitten in Wiesbaden, die den Brand von 1850 überstand…

Wir laden Sie alle herzlich zu einer einstündigen Führung unter dem Titel „Tempel, Kirche, Weihestein“ durch die Dauerausstellung im Stadtmuseum am Markt ein! Der Treffpunkt ist um 15.50 Uhr im Museumseingang. Die Führung ist für die Teilnehmenden kostenlos, ebenso der Eintritt ins sam. Das Museum freut sich über eine Spende. Im Anschluss an die Führung kehren wir noch ein, wer mag.

Gerne können Sie sich bis 16.4.26 unter asmeine@gmx.de oder Tel. 0162 7474131 anmelden.

Ökumenische Hubertusandacht

Sonntag, 19.10.25, 17.00 Uhr an der Feldkapelle im Tennelbachtal

Ev. Thomasgemeinde und Kath. Kirchort St. Mauritius

Wir feiern diese ökumenische Freiluft-Andacht mit Pfarrerin Beatrix Stöhr und Pfarrer Matthias Stöhr (Ev. Kirchengemeinde Rambach) und Pastoralreferent i.R. Stefan Herok. Die musikalische Gestaltung liegt wie gewohnt beim Parforcehorn-Corps Jagdschloss Platte unter der Leitung von Karl-Heinz Kliegel.

Ökumenischer Museumsbesuch: Führung im Museum Wiesbaden


Donnerstag, 6.11.25, 19.15-20.15 Uhr 

Die Alten Meister des Museums Wiesbaden zeigen sich in einer neuen Sammlungspräsentation, und wir schauen sie uns unter dem Stichwort Christentum bei einer Führung genauer an. Wer mag, kommt im Anschluss noch mit auf ein Gläschen Wein. Der Museumseintritt kostet 8€. Gerne können Sie sich für die Führung bis 1.11.25 anmelden unter asmeine@gmx.de oder 0162 7474131.

Alberto Piazza da Lodi (Meister der Wiesbadener Heimsuchung, *1490, zuletzt erwähnt 1528–1529),
Heimsuchung Mariae, um 1520, Öl auf Pappelholz, 210 x 164 cm, erworben 1936. Copyright Museum Wiesbaden

Reiseerinnerung

Als wir einmal den Heiligen Vater in Rom besuchten …
Wenn dieser Gemeindebrief aus dem Druck kommt, wird längst weißer Rauch aufgestiegen und ein neuer Papst gewählt worden sein. Aber auch dann wird es gute Gründe geben, sich an Papst Franziskus zu erinnern, auch für evangelische Christen. Und für uns als Besucher der Heiligen Stadt und Teilnehmer einer Gemeindefahrt nach Rom im Januar des fernen, aber in der Erinnerung ganz nahen Jahres 2017 ohnehin. Streng antizyklisch (auch saisonal) im Jubiläumsjahr der Reformation und nachdem wir zwei Jahre zuvor Wittenberg besucht hatten, führte eine recht stattliche Gruppe aus den evangelischen Gemeinden Thomas und Versöhnung wie auch aus der katholischen St. Mauritiusgemeinde der Weg von Wiesbaden nach Rom. Das war durchaus eine Pilgerfahrt allerdings im Kleid einer ganz normalen Besuchsreise, die selbstverständlich die Sehenswürdigkeiten des antiken Rom mit Kolosseum, Forum Romanum und den Ruinen von Ostia einschloss, die wir entweder bei klirrender Kälte oder strömendem Regen, gerne auch in Kombination beider (es war ja Januar!), besichtigten.

Aber der Höhepunkt war für mich der gemeinsame Besuch von uns Evangelischen und Katholischen bei Papst Franziskus im Vatikan. Wie gewöhnlich im Winter nicht auf dem Petersplatz, sondern in der Audienzhalle links des Doms haben wir uns mit vielen anderen Besuchern eingefunden, den Papst – nun nicht hautnah, aber doch von Angesicht zu Angesicht – zu erleben. Bei allem Rummel, der wohl dazugehört, der aber auf dem Platz um einiges größer als in der Halle ist, haben wir durchaus so etwas wie eine besondere Gegenwart, etwas beinahe „Auratisches“ gespürt, ich jedenfalls. („Der Papst ist kein Fabelwesen!“, wie ein Dreijähriger auf den Schultern seines Vaters und angesichts des päpstlichen Vorgängers des Franziskus einmal so treffend bemerkte, womit er gleichzeitig recht und unrecht hatte.) Im Gespräch mit unseren katholischen Reisegefährten und Mitpilgern wie Professor Linhart, der uns ja schon oft mit seiner Frau auf unseren Pilgergängen im Rheingau geführt hatte (und der uns vor ein paar Wochen für immer verlassen hat; Gott hab´ ihn selig und tröste seine Angehörigen!), konnten selbst nüchterne Protestanten für einen Moment ahnen, was diese persönliche und gleichzeitig hochsymbolische Verbindung zu den Jüngern Jesu bedeuten kann. In den Momenten der Begegnung damals zeigte sich für uns die Menschenfreundlichkeit, Warmherzigkeit und Herzlichkeit dieses Menschen im Dienst Gottes. Werbung für die Kirche im besten Sinne. Gründe genug, uns demnächst auf den Weg auch zu seinem Nachfolger zu machen.

Führung im Liebieghaus Frankfurt

Die Skulpturensammlung des Frankfurter Städel im Liebieghaus am Schaumainkai war das Ziel des ökumenischen Ausflugs mit unseren katholischen Nachbarn von St. Mauritius am 27. März 2025. Durch die Mittelalter-Sammlung führte Frau Reith-Deigert. Die Kunsthistorikerin vermittelte uns zu ausgewählten Sammlungsstücken den jeweiligen Hintergrund und machte uns auf eine Fülle interessanter Details und Querverbindungen aufmerksam. Besonders intensiv konnten wir den Rimini-Altar aus Alabaster von 1430 als Hauptstück der Sammlung betrachten.

Führung im Liebieghaus, Museumsufer Frankfurt

Donnerstag, 27. März 2025, 18.15-19.15 Uhr

Der Rimini-Altar zählt zu den größten und herausragendsten Alabaster-Ensembles Europas und bildet seit 1913 das Glanzstück der Mittelalter-Abteilung des Liebieghauses, der Skulpturensammlung des Frankfurter Städels. Die einstündige Führung durch die Mittelalter-Sammlung beginnt um 18.15 Uhr. Im Anschluss ist noch Zeit, sich in dieser Gründerzeitvilla am Schaumainkai die weiteren Schätze – Skulpturen aus Marmor, Holz, Terracotta, Bronze und Elfenbein von der Antike bis zum Klassizismus – anzuschauen.

Die Anreise erfolgt privat, z.B. mit der S-Bahn bis Frankfurt Hauptbahnhof und ca. 20 Minuten zu Fuß über den Holbeinsteg zum Museumsufer. Die Führung selbst ist für die Teilnehmenden kostenlos. Der Museumseintritt kostet 8 Euro.

Vor der Führung treffen wir uns, wer mag, um 17.00 Uhr im Café des Liebieghauses.

Da die Teilnehmerzahl auf 25 Personen begrenzt ist, bitten wir Sie um Ihre Anmeldung unter asmeine@gmx.de oder Tel. 0162 7474131.

https://www.liebieghaus.de/de/mittelalter

Führung bei den Derix Glasstudios

Ökumenischer Ausflug mit St. Mauritius nach Taunusstein am 14.2.25: Beim Rundgang durch die Werkstätten und die Galerie erläuterte uns Gesellin Leandra die Details der verschiedenen Glasverarbeitung und -veredelungstechniken, gab sachkundig Antwort auf alle Fragen und zeigte uns die erstaunliche Vielfalt zeitgenössischer Glaskunst.