Empfohlen

Thomaskirche geöffnet

Wir freuen uns, wieder mit Ihnen Gottesdienst zu feiern zur gewohnten Zeit in der Thomaskirche um 10.00 Uhr (bzw. Familiengottesdienste um 11.00 Uhr).

Der Kirchenvorstand hat ein Sicherheitskonzept beschlossen, dem wir alle folgen müssen. Dazu gehört:

  • Bitte besuchen Sie den Gottesdienst nicht, wenn Sie Erkältungs- oder grippeähnliche Symptome haben.
  • Es gilt die 2G-Regel (für Erwachsene: vollständig geimpft bzw. genesen). In Ausnahmefällen wenden Sie sich gerne an den Kirchenvorstand.
  • Bitte nehmen Sie den Sitz ein, der Ihnen vom Kirchenvorsteher gezeigt wird. Nur die Plätze, auf denen ein Gottesdienstblatt liegt, können belegt werden.
  • Bitte tragen Sie auch während des Gottesdienstes eine medizinische Maske. Bei Bedarf fragen Sie gerne den Kirchenvorstand.
  • Bitte halten Sie auch beim Ein- und Ausgang einen Abstand zu anderen Gottesdienstbesuchern von mindestens 2 Metern.
  • Bitte singen Sie bei den „Liedern ohne Worte“ nicht mit. Gemeindegesang ist leider nicht erlaubt.

Wir danken Ihnen für die Beachtung und für Ihr Verständnis!

Der Kirchenvorstand der ev. Thomaskirchengemeinde

Gemeindefest zum Erntedank am Sonntag, 3.10.21

Evangelische Thomaskirche, Richard-Wagner-Str. 88

Erntedank

Herzliche Einladung zum Familiengottesdienst um 15.00 Uhr und anschließendem Kaffeetrinken auf dem Kirchplatz mit Spielangeboten für Kinder (u.a. Rollenbahn). Ab 17.00 Uhr startet das Grillen (mit Bio-Bratwürstchen und Wildschweinwürstchen). Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Es gilt die 2G-Regel (für Erw., vollst. geimpft / genesen). In Ausnahmefällen wenden Sie sich gerne an den Kirchenvorstand.

60 Jahre Thomasgemeinde: Pilgerwanderung auf dem Lutherweg nach Worms

Treffpunkt: Samstag, 2.10., 10.00 Uhr in Oppenheim an der Katharinenkirche. Wandern durch die herbstlichen Weinberge von Oppenheim bis Guntersblum und auf einem Teil des Luther-Rundgangs in Worms

“Hier laufe ich, ich kann nicht anders…” (frei nach Luther) 

Der Reichstag zu Worms im Jahr 1521, bei dem Martin Luther den Widerruf seines Standpunktes verweigerte und als Geächteter des Kaisers die Stadt wieder verließ, ist nicht nur ein kirchen-, sondern auch weltgeschichtliches Ereignis. Vielleicht hat ja der eine oder der andere in diesem Sommer schon ein Wegstück des “Lutherwegs 1521” am Rhein auf eigene Faust erwandert. Wir wollen das Jahr des 500. Reformationsjubiläums und das unseres 60-jährigen Gemeindejubiläums aber nicht verstreichen lassen, ohne gemeinsam nach Worms gepilgert zu sein, selbstverständlich unter Beachtung der geltenden Corona-Regeln. 

Wir laden Sie herzlich ein zu einer Pilgerwanderung auf folgender Strecke des Lutherwegs: private Anreise bis Oppenheim, (ca. 40 min. mit dem Auto von Wiesbaden, Zentralparkplatz “Kellerlabyrinth”) – Treffpunkt um 10.00 Uhr an der Katharinenkirche – zu Fuß durch die Weinberge (ca. 10 km) nach Guntersblum (Römerturm, Heidenturmkirche) – weiter mit der S-Bahn nach Worms (Abf. 14.48 Uhr) – Dom St. Peter, Lutherdenkmal, Luther-Rundgang – Rückfahrt mit der S-Bahn von Worms nach Oppenheim (z.B. 18.25 Uhr) – private Rückreise nach Wiesbaden.

Brotzeit und Getränke nimmt jeder für sich selbst mit. Bitte denken Sie auch an eine med. Maske.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung! Gerne per Mail an asmeine@gmx.de oder unter Tel. 0162.7474131.

Aktuelle Infos werden unter www.thomasgemeinde.de bekanntgegeben. 

Fotos: K. Neumann

15. Sonntag nach Trinitatis, 12. September 2021, Konfirmation

Und die Apostel sprachen zu dem Herrn: „Stärke unseren Glauben!“ Der aber sprach: „Wenn ihr Glauben hättet wie ein Senfkorn, würdet ihr zu diesem Maulbeerbaum sagen: Reiß dich aus und verpflanze dich ins Meer! und er würde euch gehorsam sein.“ (Lukasevangelium 17, 5f.)

Manchmal fühle ich mich, als könnte ich Bäume ausreißen – sagen wir, wenn wir uns groß und stark fühlen, was wir ja immer werden wollten und unsere Konfirmanden in erstaunlicher Weise geworden sind: groß und stark! – Aber wir tun gut daran, die Bäume stehen und der Natur ihren Lauf zu lassen. Eingriffe in die Natur durch den Menschen müssen keine Vorteile und können erhebliche Nachteile bringen – was man auch schon vor dem menschengemachten Klimawandel hätte wissen können.

Die großen Eingriffe in die Geographie, wie sie etwa die Kanalbauten in Panama oder der Suezkanal in Ägypten darstellen, sind spektakuläre Beispiele für einen starken Glauben, eine weite Vorstellungskraft und das feste Vertrauen in das eigene Vermögen, die vorfindliche Natur zu unserem vermeintlichen Vorteil zu verändern. An beiden Kanalbauten war der visionäre französische Ingenieur – dem Ingenieur ist nichts zu schwör – Ferdinand de Lesseps maßgeblich beteiligt, in Ägypten erfolgreich, in Mittelamerika – er selbst zumindest – erfolglos. Seither – also seit der Eröffnung des Suezkanals 1869 – verbindet der von ihm geplante und unter ihm gebaute Kanal das Rote Meer und den Indischen Ozean mit dem Mittelmeer – und fördert damit nicht nur Handel und Wandel von uns Menschen über die Kontinente und Ozeane hinweg sondern auch die Wanderung von Pflanzen- und Tierarten zwischen den Meeren.

Lessepssche Migration wird folglich der Austausch von Lebewesen zwischen dem Mittelmehr und dem Roten Meer genannt. Es handelt sich um einen invasionsbiologischen Vorgang, der so illustre Arten wie den Gestreiften Korallenwels, den Rotstreifen-Husarenfisch oder den Gepunkteten Igelfisch in das Mittelmeer brachte – nicht unbedingt zum Vorteil der ansässigen Fauna und Flora, die sich nicht immer der Neuankömmlinge erwehren kann, sondern ihnen Futter und Beute und von ihnen verdrängt wird.

Das Verpflanzen von Arten, der Eingriff in die Natur und ihre Veränderung durch uns Menschen – darauf will meine kleine Abschweifung, sozusagen als Lessepssche „Redemigration“ hinaus – muss kein Vorteil sein und kann erhebliche Nachteile nach sich ziehen: Warum nur sollte jemand zu einem Maulbeerbaum, der ganz prima auf dem Land gedeiht, sagen, dass er sich ins Meer verpflanzen möge; dorthin ins Meer, wo doch andere Wesen mit älteren Rechten ganz gut und vermutlich ganz gerne blühen, wachsen und gedeihen.

Der wichtigste Hinweis zum Verständnis unserer reichlich seltsamen Bibelstelle ergibt sich aus ihrem offenkundigen Unsinn: Wer um alles in der Welt sollte und wollte einen Maulbeerbaum ins Meer verpflanzen? Lass den Baum doch in Ruhe und an Land! Verschwende deine Kräfte nicht an der Veränderung der Natur, sondern verwende sie an ihrer Pflege! Der Glaube ist doch unvergleichlich größer, der die Natur um ihretwillen schützt, als der, der sie um seinetwillen verändert.

Jesus selbst hat im Unterschied zu zahlreichen anderen Wundertätern seiner Zeit niemals seine Wunderkräfte um ihrer selbst willen – sozusagen als Muskelspiele des Glaubens – eingesetzt, sondern immer, wirklich immer!, um eine Not zu beheben, also um Hunger zu lindern, ein Gebrechen zu heilen oder die für Menschen gefährliche Seite der Natur zu zähmen. Warum nur scheint Jesus hier – entgegen aller anderen Beispiele und Gelegenheiten – Glaubenskraft als Zauberkraft zu verstehen? Was könnte ihn dazu verleitet haben, so zu antworten?

Ich glaube, dass er mit seiner Antwort die Frage seiner Apostel auf eine starke Weise zurückweisen will: „Stärke unseren Glauben!“ fordern diese – aber er will ihnen durchaus polemisch verdeutlichen, dass sie ihn doch nach all der Zeit gut genug kennen müssten; dass sie nach seinen Taten und Worten genug wissen müssten, was der Glauben ist und was nicht; und was den Glauben stärkt und was eher schwächt. Fragt nicht so verstockt, ihr wisst es doch besser! Für den Glauben braucht niemand in eine Muckibude zu gehen, um das Sixpäck des Glaubens zu trainieren. Glauben ist keine Leistung, die von uns verlangt würde oder von uns zu erbringen wäre. Glauben wird uns geschenkt, ganz umsonst wo und wann Gott will, ohne Maß und ohne unser Zutun: Die christliche Gemeinde ist kein Fitnessstudio, in dem wir uns unsere Zweifel abtrainieren und unseren Glauben antrainieren könnten oder sollten; der ist so stark, wie er ist, nämlich so stark, dass er Bäume verpflanzen und Berge versetzen könnte – ohne dass wir das tun sollten und ohne dass das zu tun von irgendjemandem in der Bibel empfohlen würde. Umpflanzaktionen als Demonstrationen der Glaubenskraft werden von Jesus nicht erzählt und von uns nicht erwartet!

Ganz zu Beginn dieses merkwürdigen Konfirmandenjahres, als wir uns noch live und in Farbe und allerdings coronahalber hier in der Kirche zum Unterricht getroffen haben, hat eine von Euch Zweifel über ihren eigenen Glauben geäußert, ob der für Konfiunterricht und Konfirmation überhaupt reichen würde, auch eine Relilehrerin in der Schule habe diesen Zweifel bestärkt und die Latte des Glaubens ziemlich hochgelegt – ob sie sie selbst überspringt? Die Fragestellerin ist jedenfalls dabeigeblieben und wird heute konfirmiert – wenn sie es sich im letzten Moment nicht noch anders überlegt.

Wir haben damals natürlich etwas höflicher reagiert als der Jesus unseres Predigttextes, haben uns natürlich über eine solche Frage gefreut, aber inhaltlich doch dasselbe geantwortet; dass es kein Maß des Glaubens gibt und schon gar keins, dass von anderen Menschen zu wiegen oder zu werten wäre; dass der Glauben, den wir selbst für schwach halten, gerade deshalb stark ist; und dass es ihre – und also unser aller! – höchstpersönliche, freie und eigene Entscheidung ist, die Sache des Glaubens weiterzuverfolgen oder eben zu verwerfen.

Eine unverzichtbare Entscheidungshilfe ist die Kenntnis des Glaubens, wie sie im Unterricht vermittelt wird; aber auch seine Praxis in Gemeinde und im alltäglichen Leben; auch seine Bewährung angesichts der Prüfungen des Lebens – so vieles bildet und verändert unseren Glauben.

Vielen von uns scheint es so, als sei gerade unsere Zeit besonders von solchen Prüfungen geplagt – angesichts der Pandemie, die so viel Leid über so viele Menschen gebracht hat und Woche für Woche allein in den USA immer noch mehr Menschen tötet als der Terror vom 11. September; – aber auch angesichts des menschlichen Bösen, das wir durch den Jahrestag der Terroranschläge in New York und anderen Orten in den USA vor zwanzig Jahren fast unerträglich vor Augen haben: scheinbares Zeugnis eines angeblich starken Glaubens, der sich in verschwurbelten Pamphleten noch posthum selbst rechtfertigt – in Wirklichkeit aber die wahrhaft atheistische Perversion der Religion, als Anstiftung und Rechtfertigung menschenverachtender und gotteslästerlicher Gewalt, ein grausamer Kult der Rache, ein Hochamt des totalen Nihilismus: ein starker Glaube an – gar nichts! Und der uns, die er sich zu seinen Gegnern erwählte, viel zu lange in die Irre geführt hat – bis an die Enden der Erde; ob am Hindukusch unsere Werte, auch die des Glaubens, verteidigt werden können, ist sehr zweifelhaft, dass man sie dort verlieren kann, nicht.

Schon die scheinfromme Bitte um einen starken Glauben kann in die Irre führen und unseren Blick weg von dem lenken, der sich am Kreuz als unser Gott offenbart hat und der sagt: „Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig“ (2. Korinther 12,9).

Das ist die religiöse Wahrheit der allgemeinen Lebensweisheit, dass ich dort am ehesten ich selbst sein kann, wo ich meine Schwäche nicht verbergen muss – bei Eltern und Familie, guten Freunden, dem Liebsten, denen allen ich nicht den Starken – der Bäume ausreißen kann – vorspielen muss, der ich nicht bin; genauso wenig wie vor Gott, der es in Ordnung findet, wenn wir uns in unserer Schwäche an ihn wenden und sagen: „Herr, ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ (Markusevangelium 9,24)

Unsere Schwäche jedenfalls, auch unsere Glaubensschwäche, ist schon mal kein Argument für Gott gegen uns – und auch keins von uns gegen ihn. Amen.

Ihr esst und werdet doch nicht satt

Ihr sät viel und bringt wenig ein; ihr esst und werdet doch nicht satt; ihr trinkt und bleibt doch durstig; ihr kleidet euch und keinem wird warm; und wer Geld verdient, der legt’s in einen löchrigen Beutel. (Buch des Propheten Haggai 1, 6; Monatsspruch für den Monat September 2021)

Hiermit gestehe ich, dass ich gelegentlich eine Filiale einer Fastfoodkette aufsuche, um dort – möglichst vom Autoschalter aus – einen Hamburger (oder auch zwei) klammheimlich zu verspeisen. Mir schmeckts und ich schätze, dass ich mit diesen Ausflügen ein Kindheitstrauma verarbeite, da sich meine Eltern – Gott hab sie selig! – lange geweigert haben, Kostgeld für Junkfood zu verteilen, geschweige denn mit uns dorthin zu gehen, wo es das gibt. Heute ist es umgekehrt: zumindest meine beiden Jüngsten muss ich zu solchen kulinarischen Fehltritten überreden und versprechen, am nächsten Tag wieder selbst zu kochen. Aber bei aller verschämter Liebe zum BigMäc, sie wird nicht erwidert: man isst und wird doch nicht satt.

Haggai, der Prophet, trifft also einen wahren und wunden Punkt und es überrascht höchstens, dass einer schon vor 2500 Jahren davon spricht. Es gibt Nahrung und Getränke, die einen hungrig und durstig lassen, Kleidung, “Fast Fashion”, die einen nicht wärmt, Verschwendung, die arm macht; also insgesamt einen Lebensstil, der mehr verbraucht, und ohne dass uns das guttäte. Darauf aufmerksam zu machen wie unser Prophet Haggai und wie so viele Propheten unserer Zeit in den Initiativen und Aktionen gegen übermäßigen und zerstörerischen Konsum der natürlichen Ressourcen – darauf aufmerksam zu machen, heißt: “Nachhaltigkeit” zu fordern.

“Nachhaltigkeit” macht sich als Modewort verdächtig (fraglich ist allein schon, wie nachhaltig diese neue Vokabel unser Leben kommentieren wird und korrigieren kann) und wir würden es als Vokabel vergeblich in der Bibel suchen. Die von ihr gemeinte Sache finden wir aber durchaus und durchweg: “Solange die Erde steht, sollen nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.” (1. Mose 8, 22). Gott selbst verpflichtet sich und uns auf Erhaltung und Bewahrung der Schöpfung, auf Nachhaltigkeit in ihrem umfassendsten Sinne. Es geht immer darum, vom Ganzen (vom “Ökosystem”, wie man früher in meiner Jugend gesagt hat) her zu denken, um es insgesamt und alles, was darinnen ist, und damit auch uns, zu schonen und zu erhalten, vielleicht so: ein gesunder Geist in einem gesunden Körper eines gesunden Menschen in einer gesunden Welt. Umgekehrt werden wir nicht lange (über)leben können in einer zerstörten Umwelt – wie uns nicht erst dieser Sommer der Wasserfluten und Feuerstürme gezeigt hat.

“Nachhaltig” kann so vieles heißen: Dass ein Butterbrot, und was anderes ist ein Sandwich mit Fleischklops eigentlich nicht, sättigt; dass ich die Zutaten vom Sonntagsessen auch mal in der Region und nach der Jahreszeit zusammensuche; dass die Erholung nicht erst Flugstunden entfernt, sondern in ein paar Minuten im Wald beginnt; dass ich unseren Stadtwald, um den uns jeder Besucher beneidet, nicht oder nicht nur als Sportparcours gebrauche, in dem Wildtiere keine Ruhe mehr finden oder dass ich hundertjährige Bäume in ein paar Jahren nicht aus Spaß kaputtklettere (und wem meine Beispiele nicht einleuchten, findet eigene und bessere!).

Und nicht nur die naheliegenden, sondern alle Lebensbereiche – Kleidung, Wohnung, Verkehr, Kommunikation, Arbeit, Hausbau (nachwachsende Baustoffe, siehe unten!): alle Lebensbereiche könnten von der Prüfung auf Nachhaltigkeit profitieren: Brauche ich das, was ich verbrauche? Behandle ich die Sachen nach ihrem Wert? Kann und soll ich mir das leisten, was ich da will? Ist für Kinder und Kindeskinder noch was übrig?

Vom besonderen Wert der Nachhaltigkeit weiß die Bibel und unser Prophet. Der setzt seine Mahnung mit einer Verheißung fort: Achtet doch darauf, wie es euch geht! Geht hin auf das Gebirge und holt Holz und baut das Haus! Und ich will Wohlgefallen daran haben und will meine Herrlichkeit erweisen, spricht der Herr. (Haggai 1, 7f)

Klaus Neumann, Pfarrer

Ökumenischer Freiluft-Gottesdienst: Sommergruß und Reisesegen

Samstag, 10. Juli 2021, um 19.00 Uhr auf dem Kirchplatz von St. Mauritius

Ev. Thomasgemeinde, Kath. Kirchort St. Mauritius und Koptische St. Georg- & Mauritiusgemeinde

Auf dem Weg in einen hoffentlich schönen und gesunden Sommer laden wir Sie und Ihre Familien in dreifacher Ökumene herzlich zu Gebet, Musik und Segen auf den Kirchplatz von St. Mauritius ein!

Liturgische Gestaltung: Pastoralreferent Stefan Herok (kath.), Pfarrer Dr. Klaus Neumann (ev.) und Erzdiakon Mina Ghattas (kopt.)

Musikalische Gestaltung: Organist Alexander Groß

Bitte tragen Sie eine med. Maske, tragen sich mit Adresse in die Teilnehmerliste ein und achten jederzeit auf ausreichend Abstand zueinander. Vielen Dank!

Bilder des ökumenischen Freiluft-Gottesdienstes zum Tag des Johannes mit Johannisfeuer

Ev. Thomasgemeinde & Kath. Kirchort St. Mauritius

Samstag, 26. Juni 2021, 21.00 Uhr auf dem Vorplatz der Thomaskirche

Mit Klaus Neumann und Stefan Herok

Lisa Rau (Gesang), Eva Heiny (Trompete) und Gabriela Blaudow (Klavier)

In der Zeit um die kürzeste Nacht des Jahres wird in vielen Gemeinden an den Geburtstag von Johannes dem Täufer, dem Wegbereiter Jesu, mit einem Gottesdienst und einem Feuer gedacht. Das Johannisfeuer – bei uns ein Feuerkorb – symbolisiert Johannes’ Zeugnis vom “wahren Licht der Welt”.

Bilder der ökumenischen Pilgerwanderung

Die diesjährige Pilgerwanderung von St. Mauritius und der Thomasgemeinde am 12. Juni 21 hatte die “Nachhaltigkeit” zum Thema. Unter der Leitung von Förster Karl-Heinz Kliegel führte unser Waldpilgern vom Jagdschloss Platte über “Rentmauer” und Eiserne Hand durch unterschiedliche Waldbilder bis zur Wiesbadener Fasanerie.

Kirchenvorstandswahl 2021 – Wahlergebnis

Logo "Engagiert" zur Kirchenvorstandswahl 2021

Herzlichen Dank und herzlichen Glückwunsch!

Die Kirchenvorstandswahl am 13. Juni hat folgendes Ergebnis gebracht. In der Reihenfolge ihres Stimmergebnisses mit jeweils deutlich über Zweidrittel der abgegebenen Stimmen (160; 12,4 % der Wahlberechtigten Mitglieder der Thomasgemeinde) wurden gewählt:

Tom Reinefeld, 138

Corinna Jäger, 133

Katrin Sünderhauf, 133

Dr. Kevin Grau, 132

Björn Sauer, 132

Dr. Anne Sophie Meine, 131

Peter Schirmer, 130

Prof. Dr. Christian Sprang, 126

Wir danken den Wählerinnen und Wählern aus der Gemeinde für das große Vertrauen und sagen dem neuen (alten) Kirchenvorstand: Herzlichen Glückwunsch!

Einen herzlichen Dank auch dem Wahlvorstand – (v.l.n.r.) Dr. Jan Nieswiodek, Wolfgang Nierhaus, Barbara Ward und Kerstin Riedel – der in großer Gelassenheit und Ausdauer bei frischer Luft und Sonnenschein die Wahl geleitet hat.

Bilderrätsel Religiöses Wiesbaden

Auf Schritt und Tritt begegnen einem religiöse Motive in unserer schönen Stadt. Allein die weithin sichtbaren Kirchen, aber auch vieles mehr zeigen überdeutlich Rang und Rolle von Religion in einer nur scheinbar säkularen Umwelt. Wir laden Sie ein, Texte und Bilder unseres Bilderrätsels zuzuordnen und die Fragen zu beantworten. Die ersten fünf Einsender mit vollständig richtigen Lösungen erhalten eine ganz und gar unreligiöse Wiesbadener Süßigkeit zur Belohnung.

Wir freuen uns auf Ihre Antworten bis 15. Juli unter: Thomasgemeinde.Wiesbaden@ekhn.de