Gottes Schöpfung ist sehr gut! (Gen 1,31) – Weltgebetstag am 2. März

Der diesjährige ökumenische Weltgebetstag am ersten Freitag im März widmet sich dem kleinsten Land Südamerikas: Surinam. Seine rd. 540.000 Einwohner haben u.a. afrikanische, indische, indigene, javanische, europäische und chinesische Wurzeln – ein ethnischer, kultureller und religiöser Schmelztiegel, in einer beeindruckenden Natur, mit einer bewegten Vergangenheit und großen aktuellen ökologischen und gesellschaftlichen Problemen. An der Liturgie des Weltgebetstags, der traditionellerweise von Frauen organisiert wird, haben Vertreterinnen der fünf verschiedenen christlichen Konfessionen in Surinam mitgewirkt. Neben der römisch-katholischen Kirche spielt dort v.a. die protestantisch geprägte Herrnhuter Brüdergemeine eine große Rolle. Allein in Deutschland verbinden sich am 2. März über 100.000 Kirchenbesucher in Gebet, Liedern und Gedanken mit Surinams Frauen und den Herausforderungen ihres Alltags. Mit Kollekten und Spenden fördert das deutsche Weltgebetstagskomitee das Engagement seiner weltweiten Projektpartnerinnen.

Die ökumenische Feier von St. Mauritius, der Thomasgemeinde und der Versöhnungsgemeinde findet am Freitag, 2. März, um 18.00 Uhr in der Krypta von St. Mauritius statt. Für die musikalische Begleitung sorgen die Glorifeen, der Chor der Versöhnungsgemeinde. Im Anschluss gibt es landestypische Speisen und Getränke und die Gelegenheit zum Austausch. Alle sind dazu sehr herzlich eingeladen!

Vorbereitungstreffen für alle, die den Weltgebetsgottesdienst mitgestalten wollen: Mittwoch, 7. Februar, um 15.30 Uhr in der Versöhnungsgemeinde

„Was ist denn fair?“

Globale Gerechtigkeit steht im Zentrum des Weltgebetstags von Frauen der Philippinen
„Was ist denn fair?“ Diese Frage beschäftigt uns, wenn wir uns im Alltag ungerecht behandelt fühlen. Sie treibt uns erst recht um, wenn wir lesen, wie ungleich der Wohlstand auf unserer Erde verteilt ist. In den Philippinen ist die Frage der Gerechtigkeit häufig Überlebensfrage. Mit ihr laden uns philippinische Christinnen zum Weltgebetstag ein. Ihre Gebete, Lieder und Geschichten wandern um den Globus, wenn ökumenische Frauengruppen am 3. März 2017 Gottesdienste, Info- und Kulturveranstaltungen vorbereiten.

Die über 7.000 Inseln der Philippinen sind trotz ihres natürlichen Reichtums geprägt von krasser Ungleichheit. Viele der über 100 Millionen Einwohner leben in Armut. Wer sich für Menschenrechte, Landreformen oder Umweltschutz engagiert, lebt nicht selten gefährlich. Ins Zentrum ihrer Liturgie haben die Christinnen aus dem bevölkerungsreichsten christlichen Land Asiens das Gleichnis der Arbeiter im Weinberg (Mt 20, 1-16) gestellt. Den ungerechten nationalen und globalen Strukturen setzen sie die Gerechtigkeit Gottes entgegen.
Ein Zeichen globaler Verbundenheit sind die Kollekten zum Weltgebetstag, die weltweit Frauen und Mädchen unterstützen. In den Philippinen engagieren sich die Projektpartnerinnen des Weltgebetstags Deutschland u.a. für das wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Empowerment von Frauen, für ökologischen Landbau und den Einsatz gegen Gewalt an Frauen und Kindern.

Lisa Schürmann, Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e.V.
Quelle: https://weltgebetstag.de/

Unser Gottesdienst zum Weltgebetstag findet am Freitag, 03. März 2017, ab 18:00 Uhr in der Krypta St. Mauritius statt.