

Wiesbaden


Sonntag, 14. September 2025
Die ev. Thomaskirche, 1964 erbaut von Rainer Schell, ist an diesem Tag bis 15.00 Uhr geöffnet und heißt Sie herzlich willkommen! Der Sonntagsgottesdienst findet um 10.00 Uhr statt. Im Vorraum der Kirche finden Sie außerdem eine Foto-Dokumentation zu den anderen Sakralbauten und weiteren Gebäuden des Wiesbadener Architekten Schell.

https://thomasgemeinde.de/category/aus-der-thomasgemeinde/page/3
Sonntag, 21. September 2025
15.00 Uhr: Erntedank-Familiengottesdienst mit Gemeindepädagoge Achim Hoock und dem Kinderchor (Ltg. Gabriela Blaudow)
im Anschluss: Kaffee und Kuchen, Spielangebote für Kinder und Live-Musik: Gabriela Blaudow (Klavier) und Prisca Otto (Saxofon)
Ab 17.00 Uhr beginnt das Grillen!
Alle sind herzlich eingeladen!




Am 17.8.25 fand der siebte und letzte Gottesdienst der Sommerkirche im Nachbarschaftsraum Nord statt: mit Pfr’in Petra Hartmann (Versöhnungsgemeinde), Pfr. Thomas Hartmann und Vikarin Michaela Karrer (Thalkirchengemeinde Sonnenberg), Pfr’in Bea Stöhr und Pfr. Wolf-Matthias Stöhr (Ev. Kirchengemeinde Rambach) sowie für die Thomasgemeinde Dekanin Arami Neumann, die Pfr. Klaus Neumann krankheitsbedingt vertreten hat. Den Freiluft-Gottesdienst begleitete Steve Holloway am Flügel unter den Arkaden. (Fotos: privat)

(Foto: K. Neumann)


Alle, die in den Jahren 1965, 1975 und 2000 in der Thomaskirche oder in einer anderen Gemeinde konfirmiert wurden, laden wir herzlich ein, am
Sonntag, 15. Juni um 10:00 Uhr
im Gottesdienst in der Thomaskirche das Fest der Jubelkonfirmation zu feiern. Hierbei werden der Segen und der Zuspruch erneuert.
Wir bitten um Anmeldung im Gemeindebüro und sind sehr dankbar, wenn Sie diese Einladung weiterleiten würden.

Mitfahrgelegenheit von der Thomaskirche aus: Melden Sie sich gerne im Gemeindebüro zu den Öffnungszeiten.
Rückblick zum Sonntag, 18. Mai 2025








Fotos: ©Volker Watschounek/Wiesbaden lebt, für das Dekanat Wiesbaden
Ein Festtag im Freien: Mit einem Familiengottesdienst im Wiesbadener Kurpark am Gustav-Freytag-Denkmal – gestaltet von den Pfarrerinnen Bettina Friemelt und Nicole Oehler sowie Dekanin Arami Neumann – begann das zweite Open-Air Tauffest des Dekanats Wiesbaden. Im Anschluss erhielten 19 Täuflinge, begleitet von ihren Freunden und Familien, die Taufe: jede und jeder in einer eigenen Taufzeremonie an mehreren Taufstationen auf der Wiese.

(Werner Tübke: Bauernkriegspanorama (Ausschnitt), Bad Frankenhausen; Foto: K. Neumann)
Im Jahr 1525 ereignet sich an vielen Orten zwischen Bodensee und Harz ein „Bauernkrieg“ als Reihe von bewaffneten Aufständen des „gemeinen Mannes“, die sich unter den berühmten „Zwölf Artikeln“ gegen Unrecht und Willkür wehren und dabei auch Hilfe durch Theologen der Reformation wie Thomas Müntzer erhalten. Die Aufstände stehen einerseits in einer langen Tradition bäuerlicher Erhebungen seit dem Mittelalter und gehören andererseits durch die zeitliche Folge wie dem Versuch ihrer evangelischen Begründung in die Geschichte der Reformation. Sowohl Anhänger als auch Gegner der Bauern wie der Reformation haben diese doppelte Verbindung verteidigt bzw. angeklagt. Martin Luther musste sich heftiger Vorwürfe erwehren, er würde entweder die Reformation verraten oder Gewalt gegen die Obrigkeit rechtfertigen. Am Ende wütet Luther unter dem Eindruck des gewalttätigen Aufruhrs gegen die „mordenden Rotten der Bauern“, welche ihrerseits zu Zehntausenden den viel besser ausgerüsteten Heeren der Fürsten zum Opfer fallen. Bezugnahmen und Einordnungen, Anknüpfungen und Inanspruchnahmen sind bis heute schwierig und widersprüchlich: In Thüringen erinnert in diesem Jahr eine große Ausstellung unter dem Titel „Freiheit!“ an den Bauernkrieg, während in Baden-Württemberg unter dem Titel „Aufruhr“ zum Gedenken eingeladen wird. In der DDR wurde die „Frühbürgerliche Revolution“ gefeiert als Vorläuferin der Französischen und der Russischen Revolution; im Westen galt der Bauernkrieg als heikles Kapitel der Reformationsgeschichte.
Klaus Neumann